 Suchtfaktor Spielen
Zocken, Spielen ist ein herrlicher Zeitvertreib und so lange es beim bloßen Zeitvertreib bleibt, ist alles im grünen Bereich.
Die Freizeitgestaltung hat sich in den letzen Jahren immer mehr gewandelt. So sind Brettspiele zwar nach wie vor beliebt doch Onlinespiele, Browsergames, Strategie Spiele boomen.
Mitspieler und Freunde findet man online auch oft viel einfacher als es im häuslichen Umfeld möglich ist. So trifft man seine Freunde beim gemeinsamen Spiel im Netz, schlüpft in neue Identitäten und knüpft mühelos neue "Freundschaften".
Die Kreise, in denen man sich dabei bewegt, sind häufig mit ein Grund, täglich online zu gehen und zeitintensive Spiele erfordern täglichen Einsatz. Dabei besteht immer die Gefahr, dass der Blick für die Realität verloren geht.
Sobald man nämlich spielen muss, ist es nicht mehr freiwillig, sondern Zwang !
Sobald man seine täglichen Pflichten vernachläßigt, um Spielen zu können, wird es bereits kritisch.
Sobald man sich selbst und seiner Umwelt Lügen auftischt, um ungestört spielen zu können, sollte man sich genau fragen, warum das Ganze ?
Warum gelingt es nicht, sich und seiner Umwelt einzugestehen, dass man ein Problem hat und fachmännische Hilfe und Unterstützung braucht dies zu bewältigen. In jeder Stadt gibt es bereits Selbsthilfegruppen Anonyme Spieler und Suchtberatungsstellen, die Spielspüchtigen professionell Hilfe leisten. Es ist nie zu spät, aufzuhören !
Spiele sollte das sein, wofür sie eigentlich entwickelt wurden. Zwangloser Zeitvertreib und gute Unterhaltung nicht mehr und nicht weniger. Leider besteht bei vielen Spielen erhöhte Suchtgefahr insbesondere dann, wenn man psychisch labil ist. |